
Katzen können auf verschiedene Umweltfaktoren, Lebensmittel oder Parasiten allergisch reagieren. Die häufigsten Allergien sind Umweltallergien (z. B. Staubmilben, Pollen), Flohbissallergien und Lebensmittelallergien. Anzeichen für Allergien bei Katzen:
1. Ständiges Kratzen oder Lecken
Eine Katze mit Allergien wird häufig an bestimmten Körperstellen kratzen oder lecken, um den Juckreiz zu lindern. Häufig betroffene Stellen sind Ohren, Pfoten und Gesicht.
2. Rote, entzündete Haut
Allergien führen oft zu Hautrötungen und Entzündungen, besonders an Stellen, an denen die Katze kratzt oder leckt.
3. Haarausfall
Durch übermäßiges Kratzen oder Lecken kann es zu Haarausfall kommen, der in Bereichen wie dem Bauch, den Beinen oder dem Kopf sichtbar ist.
4. Hautausschläge oder Pusteln
Allergien können zu Hautausschlägen oder kleinen Pusteln führen, die manchmal mit Flüssigkeit gefüllt sind.
5. Ölige oder schuppige Haut
Der Juckreiz und das ständige Lecken oder Kratzen können zu einer öligen oder schuppigen Haut führen.
6. Atembeschwerden
Bei Umweltallergien können auch Symptome wie Niesen, Husten oder vermehrtes Schleimen auftreten, was auf eine Reizung der Atemwege hinweist.
Was tun?
Flohbekämpfung: Wenn es sich um eine Flohallergie handelt, ist eine gründliche Flohbekämpfung notwendig, da Flohbisse starke Hautreaktionen hervorrufen können. Achtung: Oft reicht schon ein Biss im Monat, dass die Katze auf den Flohspeichel reagiert.
Antihistaminika oder Kortikosteroide: Der Tierarzt kann Medikamente verschreiben, die den Juckreiz lindern, wie Antihistaminika oder Steroide.
Allergieauslöser identifizieren: Bei Umwelt- oder Lebensmittelallergien kann der Tierarzt helfen, den Auslöser zu identifizieren und gegebenenfalls die Ernährung oder die Umgebung anzupassen.
Hautpflege: Schuppige, entzündete Haut kann durch spezielle Shampoos oder Cremes beruhigt werden, die der Tierarzt empfiehlt.
Allgemeine Hinweise zur Hautpflege und Vorbeugung bei Katzen
Regelmäßige Fellpflege: Durch das Bürsten des Fells können nicht nur Verfilzungen und Haarausfall verhindert, sondern auch Hautprobleme frühzeitig erkannt werden.
Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Nährstoffen wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren fördert eine gesunde Haut.
Saubere Umgebung: Um Hautinfektionen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass die Schlafplätze, Katzenklos und andere Bereiche der Wohnung sauber sind.
Tierarztbesuche: Wenn Anzeichen von Hautproblemen auftauchen, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, um die genaue Ursache festzustellen und eine geeignete Behandlung zu beginnen.
